AUGEN - Patientenratgeber
Laser-Chirurgie in der Augenheilkunde
Definition:
Verstärkung parallel gebündelter Lichtstrahlung mit extrem hoher Energiedichte (Light amplification by stimulated emission of radiation)
Behandelbar:
bestimmte Augenerkrankungen wie
- Netzhautlöcher und Risse
- diabetische Retinopathie (zuckerbedingte Netzhauterkrankungen)
- feuchte Makuladegeneration (Netzhautverkalkung!)
- Grüner Star (Glaukom)
- Nachstar (mit YAG-Laser), nach einer Grauer-Star-Operation
- Tränenwegstenosen (Verengung bzw. Verschluss)
Behandlung von Kurzsichtigkeit
Behandlung von Weitsichtigkeit
Behandlung von Stabsichtigkeit (Astigmatismus)
bei der sogenannten Refraktiven Laserchirurgie wird durch den Laserstrahl die Hornhautoberfläche so behandelt (modelliert), dass dies zu einer Änderung der Brechkraft der Hornhaut führt, und damit die Korrektur der Fehlsichtigkeit erzielt wird.
Es kommen vor allem zwei Verfahren zum Einsatz:
- LASIK: Laser in situ keratomileusis
- LASEK: Laser assisted subepitheliale Keratomileusis
Folgende Fehlsichtigkeiten können behandelt werden:
- Kurzsichtigkeit -1.0 Dioptrien bis -10.0 Dioptrien
- Weitsichtigkeit +1.0 Dioptrien bis + 4.0 Dioptrien
- Stabsichtigkeit bis 5.0 Dioptrien
Nicht korrigierbar ist die Altersweitsichtigkeit!
Welche Methode bei welchem Patienten zum Einsatz kommt, kann nur der Augenfacharzt nach einer genauen Untersuchung und Vermessung der Augen beurteilen.
Weitere AUGEN-Ratgeber Themen:
- Allergie
- Bluthochdruck und das Auge
- Brille
- Computer und Auge
- Diabetes
- Gehirntumor (Fallbeschreibung)
- Gesichtsfeld
- Glaukom (Grüner Star)
- Katarakt (Grauer Star)
- Kontaktlinsen
- Kopfschmerzen durch Augenkrankungen
- Kurzsichtigkeit
- Laser-Chirurgie
- Lichtblitz
- Makuladegeneration (Netzhautverkalkung)
- Office Eye Syndrom
- Schielen
- Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung)
- Trockenes Auge
- Weitsichtigkeit
- Augen-Lexikon


